Renal
Indikation:
• Uratstein-Prophylaxe
• Zystinstein-Prophylaxe
• Urolithiasis (Urat und Zystin)
• Niereninsuffizienz
• Nierenschwäche
• Harnsteine (Zystin und Urat)
• Bauchwassersucht bei Nierenerkrankungen
• Aszites bei Nierenerkrankungen
Gegenanzeigen:
• Chronische Niereninsuffizienz (CNI)
Behandlungsdauer: Frühzeitige diätetische Maßnahmen sind empfehlenswert! Die diätetische Behandlung bei chronischer Niereninsuffizienz des Tieres ist lebenslang beizubehalten.
Reduzierter Phosphorgehalt: Bei einer Niereninsuffizienz wird Phosphor über die Nieren nicht oder nur noch unzureichend ausgeschieden. Der erniedrigte Phosporgehalt wirkt dem sekundären Hyperparathyreodismus entgegen, der zu einem Fortschreiten der chronischen Niereninsuffizienz führen kann.
Unterstützung der Gefäße: Flavonoide (insbesondere Polyphenole) spielen eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung von oxidativen Stoffwechselreaktionen. Ihre positive Wirkung unterstützt die Gewebeperfusion und Gefäßdilatation.
EPA/DHA: Eikosapentaensäure (EPA) und Dokosahexaensäure (DHA) sind langkettige Fettsäuren vom Typ Omega-3. Aufgrund ihrer entzündungshemmenden Wirkung können diese zur Aufrechterhaltung der glomerulären Filtration beitragen.
Hohe Verdauungssicherheit: Fortgeschrittene Urämie kann die Bildung von Magen-Darmgeschwüren zur Folge haben. Die Kombination fermentierbarer Fasern (Zuckerrübentrockenschnitzel, FOS) mit Zeolith fördert eine ausgewogene Darmflora und unterstützt die Darmschleimhaut.